Auftakt für das HSG Best Talents Programme
Auftakt für das HSG Best Talents Programme
HSG Best Talents Programme - herausragnede Studierende starten durch
38 Talente, 18 Nationen, 12 Masterprogramme. Die erste Kohorte des HSG Best Talents Programme gibt Ende August mit einem intensiven Auftaktcamp den Startschuss für das neue Exzellenz-Stipendienprogramm an der Universität St.Gallen (HSG).
Im Mai 2025 verkündete Rektor Prof. Dr. Manuel Ammann die Lancierung der neuen Exzellenzförderinitiative «HSG Best Talents Programme». Ziel war es, das Stipendienprogramm mit mindestens 15 Studierenden zu starten, sobald die Finanzierung für fünf Jahre gesichert ist. Heute kann die erste Kohorte mit 38 Talenten ins Herbstsemester 2026 starten.
Aus über 100 herausragenden Bewerbungen wurden die aussergewöhnlichen Talente ausgewählt. Ihre akademischen Leistungen beeindrucken mit einem Notendurchschnitt von 5.68, doch das Programm geht weit über Bestnoten hinaus. Ebenso prägend ist die Vielfalt der Kohorte: Unterschiedliche Studienrichtungen aus 12 HSG-Masterprogrammen, Hintergründe und Erfahrungen treffen aufeinander und schaffen eine ideale Basis für interdisziplinären Austausch, gegenseitige Inspiration und ein lebenslanges Netzwerk verantwortungsvoller und engagierter Persönlichkeiten.
Prägender Auftakt im August
Bereits Ende August, noch vor dem offiziellen Semesterstart, kamen die Teilnehmenden zu einem immersiven Auftaktcamp am Walensee zusammen. Im Mittelpunkt standen die persönliche Weiterentwicklung, der Perspektivenwechsel im Austauschmit den anderen Stipendiatinnen und Stipendiaten und damit der Aufbau eines prägenden Gemeinschaftsgefühls der ersten Kohorte.
«Driving Topics»: Relevanz und Verantwortung
Ein integraler Teil des Programms ist die Auseinandersetzung der Stipendiatinnen und Stipendiaten mit selbstgewählten und gesellschaftsrelevanten Themen. Bereits im Auftaktcamp konnten die Stipendiatinnen und Stipendiaten eine Vielfalt dieser «Driving Topics» und ihre Perspektiven einbringen, darunter:
- Chancengerechtigkeit (Access to Opportunity): Talent ist überall vorhanden – doch Chancen sind es nicht. Welche Rolle spielen Bildungsgerechtigkeit, soziale Mobilität und Mentoring beim Abbau von Barrieren?
- Technologie mit Sinn (Technology with Purpose): Von verantwortungsvoller KI bis hin zu Healthcare-Innovationen treibt die Kohorte die Frage um, wie technischer Fortschritt ethisch, inklusiv und im Dienst der Menschen gestaltet werden kann.
- Verantwortungsvolle Führung (Leadership with Purpose): Angesichts komplexer globaler Herausforderungen suchen die Talente nach Wegen, Leistung mit Integrität und Ambition mit ethischer Weitsicht zu verbinden.
“Ich bin zutiefst dankbar für das mir entgegengebrachte Vertrauen, freue mich sehr einen Beitrag zu dem Programm zu leisten und Teil der Community zu werden!”
Eine Antwort auf die Herausforderung unserer Zeit
Doch warum braucht es ein Programm wie HSG Best Talents überhaupt? Die Anforderungen an Fach- und Führungskräfte verändern sich rasant. Technologischer Fortschritt, gesellschaftlicher Wandel und globale Krisen verlangen heute mehr als exzellentes Fachwissen. Gefragt sind Menschen, die komplexe Zusammenhänge verstehen und in der Lage sind, Erkenntnisse ganzheitlich zu erfassen, die unternehmerisches Denken mit gesellschaftlicher Verantwortung verbinden und auch in unsicheren Situationen verantwortungsvoll entscheiden und Orientierung geben.
Genau hier setzt das HSG Best Talents Programme an. Es fördert ausgewählte Masterstudierende aus EU- und EFTA-Ländern mit einem Stipendium, einem gezielten Programm zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung sowie Zugang zu einem exzellenten Netzwerk aus Alumni und Förderpartnern.
Das Programm verbindet damit zwei Ziele: Es adressiert die Herausforderungen unserer Zeit und stärkt gleichzeitig die internationale Wettbewerbsfähigkeit der HSG.
Ermöglicht durch das Engagement unserer Spenderinnen und Förderpartner
Möglich wurde dieser erfolgreiche Start auch dank einer aussergewöhnlichen Spende des norwegischen Unternehmers und HSG-Alumnus Christen Sveaas. Mit dem Beitrag seiner Firma Kistefos AS von 3,75 Millionen Franken sichert er als strategischer Förderpartner während zehn Jahren 15 Stipendienplätze. Mittelfristig soll das Programm auf bis zu 45 Teilnehmende pro Jahr ausgebaut und langfristig finanziell gesichert werden. Ein besonderer Dank gilt zudem den strategischen Partnern Hilti AG, STARR International Foundation, Fondation Esse Quam Videri sowie der Jeannette und Robert Meier Stiftung und den Bindella Unternehmungen.